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Forex


Es gibt Anlageprodukte, bei denen versteht man schon als Laie den Namen nicht. Geschweige denn, dass auch nur annähernd erkannt werden kann, wie diese gehandelt werden. Bei Forex ist dies ein wenig anders. Denn wer sich mit dem Begriff ein wenig auseinandersetzt, der wird sofort erkennen, worum es geht und wird sich auch nicht schwertun, in den Handel von Forex einzusteigen.

Was ist Forex?

Verreisen Sie gerne? Auch einmal in ferne Länder und nicht nur innerhalb der EU? Dann haben Sie auch schon einmal Geld wechseln müssen. Entweder bei einer Bank hier in Deutschland, oder bei einer der Wechselstuben, die Sie im Ausland nicht nur an Flughäfen finden können. Und mit Sicherheit haben Sie sich dann auch schon einmal gefragt, warum der Kurs für Ihren Geldwechsel immer wieder schwankt und von Tag zu Tag unterschiedlich ausfallen kann.

Forex (Forex Exchange) ist der Begriff für Devisen beziehungsweise den Geldwechsel. Und Devisen sind nichts anderes als fremdes Geld. Beim Forex Handel geht es somit um den Handel mit Geld. Genau genommen mit Währungspaaren, die miteinander verglichen werden. Dabei gibt es Major-Währungspaare wie beispielsweise EUR/USD oder USD/GBP und es gibt die Exoten, bei denen Währungspaare miteinander verglichen werden, die für den Finanzmarkt nicht ganz so wichtig sind und sehr oft hohen Schwankungen unterliegen.

Forex ist keine Modeerscheinung

Wenn man sich den Anlagenmarkt einmal etwas genauer betrachtet, dann sind in den letzten Jahren viele Anlageformen entstanden, die vor allen Dingen Kleinanleger und all jene ansprechen sollen, die sonst ihr Erspartes unter dem Kopfkissen aufbewahrt haben.

Der Forex Handel gehört nicht zu diesen neuartigen Anlageformen. Wer wird bereits seit vielen Jahren praktiziert. Rund 4 Milliarden US-Dollar werden täglich gehandelt. Damit ist der Forex-Markt, der auch Devisen-Markt genannt wird, der Markt auf der Welt, der die beste Bonität mit sich bringt.

Da wir unterschiedliche Zeitzonen haben und die Forex-Märkte überall auf der Welt verteilt sind, ist es Ihnen möglich, von Montag bis Freitag rund um die Uhr zu handeln. Je nachdem, an welchen Märkten Sie aktiv werden wollen.

Wie wird der Forex-Markt beeinflusst?

Wie auch beim Aktienhandel, wird der Devisen-Handel von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Einerseits ist es die Währungspolitik der einzelnen Länder, die sich markant auf den Kurs der entsprechenden Währung auswirkt. Doch auch politische und wirtschaftliche Maßnahmen in den entsprechenden Ländern lassen sich am Devisen-Markt sehr gut erkennen. Das beste Beispiel dafür dürfte der Brexit sein, der bereits vor der endgültigen Durchführung das britische Pfund ordentlich ins Wanken gebracht hat.

Als Anleger und letztendlich auch Händler können Sie von solchen Kursschwankungen nur profitieren. Unter anderem, indem Sie:

  • die wirtschaftliche Lage des Landes beobachten und entsprechend Ihren Handel daran ausrichten
  • politische Entscheidungen verfolgen, die in der Regel im Vorfeld angekündigt werden
  • die Entwicklung des Kurses über einen längeren Zeitraum beobachten und daraus die Schlüsse für Ihren Handel ziehen

So funktioniert der Handel

Beim Forex-Handel wird immer ein Währungspaar gehandelt. Das bedeutet, dass Sie eine Währung für eine andere Währung kaufen beziehungsweise verkaufen. Sollten Sie darauf spekulieren wollen, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar stärker wird, dann müssen Sie das Währungspaar EUR/USD kaufen.

Dabei nennt die erste Währung, die in einem Währungspaar enthalten ist, die Basiswährung. Die zweite Währung ist die Kurswährung beziehungsweise die Gegenwährung.

Wie lange Sie ein solches Währungspaar halten, können Sie frei entscheiden. Denn es gibt unterschiedliche Laufzeiten. So wie auch bei anderen Anlageformen. Zudem können Sie mit Handelsstrategien arbeiten. Damit dies jedoch geschehen kann, benötigen Sie einen Broker, der Ihnen den eigenständigen Forex-Handel ermöglicht.

Einen passenden Broker finden Sie im Internet. Setzen Sie unbedingt auf einen Online Broker, damit Sie frei handeln können und jederzeit die Möglichkeit zum reagieren haben. Bei der Auswahl des passenden Brokers sollten Sie auf folgende Aspekte achten:

  • Auswahl an Währungspaaren
  • Auswahl der Märkte, an denen gehandelt werden kann
  • Aufbau der Handelsplattform
  • Regulierung und Sicherheit
  • Hauptsitz des Brokers
  • Kundenservice
  • Weiterbildungsmöglichkeiten

Bitte bedenken Sie: Erfolgreich im Bereich der spekulativen Anlageobjekte kann nur der werden, der mit Geduld und ausreichend Wissen an den Handel herantritt. Riskieren Sie daher nicht zu viel, arbeiten Sie sich in Ruhe ein und überlegen Sie jeden Schritt, den Sie machen. Sie handeln schließlich mit echtem Geld, welches sich nicht nur vermehren, sondern auch deutlich verringern kann.