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VergleichPfändungsschutzkonto

Pfändungsschutzkonto


Das Pfändungsschutzkonto trägt in der Umgangssprache auch die wesentlich kürzere Bezeichnung P-Konto. Bei dem P Konto handelt es sich um eine besondere Form des Girokontos, die allerdings von jeder Bank zur Verfügung gestellt werden muss. Teilt der Kontoinhaber seiner Bank mit, dass ein bestehendes Konto in ein P-Konto gewandelt werden oder ein neues P-Konto eröffnet werden soll, muss die Bank diesem Wunsch innerhalb von vier Werktagen nach Anfrage nachkommen. Für die Umwandlung darf die Bank keine Gebühren verlangen.

LogoMonatl. GebührMind. Gehalts-EingangGuthaben-ZinsKosten Kreditkarte 1. JahrKosten Kreditkarte 2. JahrInfoWeiter
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Was bedeutet P-Konto

Das Pfändungsschutzkonto sieht vor, dass die Bank bei einer laufenden Pfändung automatisch bis zu 1.073,88 Euro an Kontoguthaben vor dem Zugriff Dritter schützt. Dafür bedarf es keiner gesonderten Nachweise. Soll dieser Betrag allerdings ausgedehnt werden, beispielsweise um das Kindergeld, muss dies gesondert beantragt und der Rechtsanspruch nachgewiesen werden.

Es wäre jetzt natürlich naheliegend, bei mehreren Banken ein P-Konto eröffnen und führen zu lassen. Hier hat der Gesetzgeber allerdings einen Riegel vorgeschoben. Pro Person darf es nur ein Pfändungsschutzkonto geben. Pfändungsschutzkonten dürfen im Übrigen nur als Einzelkonto geführt werden. Soll ein bereits bestehendes Gemeinschaftskonto in ein P-Konto gewandelt werden, muss es zunächst auf denjenigen umgeschrieben werden, für den es künftig seitens der Bank geführt werden soll.

Ziel des P-Kontos ist es, wie bei jedem anderen Girokonto auch, dem Kontoinhaber die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr zu ermöglichen. Abhängig von seiner aktuellen Bonität kann ihm die Bank eine Kreditkarte zur Verfügung stellen, muss aber nicht. In diesem Fall empfiehlt sich die Nutzung einer Prepaid-Kreditkarte, welche jeder, unabhängig von der Bonität, erhält. Damit sichert sich der Inhaber trotz P-Kontos die Vorzüge und die Bequemlichkeit des Plastikgeldes.

Was passiert, wenn das P Konto überzogen ist?

Die Konsequenzen aus diesem Sachverhalt hängen von der jeweiligen Bank ab. Zunächst einmal kann die Bank darauf bestehen, dass alle Gutschriften zur Rückführung des Minussaldos verwendet werden. Das P-Konto ist die einzige Kontoform, bei der allerdings Sozialleistungen der öffentlichen Hand für die Dauer von zehn Tagen vor dem Zugriff der Bank geschützt. Auch bei einem Minussaldo auf dem P-Konto darf die Bank diese nicht mit dem Minus verrechnen.

Die Bank darf nach Umstellung eines Kontos auf ein P-Konto den Dispo nicht automatisch mit sofortiger Wirkung kündigen, sondern muss eine angemessene Frist für den Ausgleich einräumen.

Was kostet das P-Konto?

Wie bereit erwähnt, darf die Bank für die Wandlung eines bereits bestehenden Girokontos in ein P-Konto keinerlei Gebühren berechnen. Für die Kontoführung selbst darf ein Kreditinstitut allerdings durchaus eine Kontoführungspauschale verlangen. Die Politik geht davon aus, dass sich diese im Rahmen des „Üblichen" bewegt. Das P Konto ist kein gesondertes Kontomodell, sondern lediglich eine Ergänzung der bestehenden Konten. Vor diesem Hintergrund entfällt eine gesonderte oder aufwendige Kontoführung. Die Gebühren dürfen daher nach Aussage des Bundesgerichtshofes (AZ: XI ZR 260/12) nach der Umwandlung nicht ansteigen.

Kontoinhaber können überhöhte Gebühren zurückfordern. Die Verbraucherzentralen halten dafür einen Musterbrief bereit.

P-Konto eröffnen

Ja, es ist unschön, wenn ein Verbraucher ein P-Konto benötigt. Dieses Konto hilft jedoch auch dabei, wenn es darum geht, wieder auf „die Beine" zukommen. Im P-Konto Vergleich auf deinefinanzen.de listen wir die besten P Konten auf, damit Du Dir einen direkten Überblick verschaffen kannst. Die Eröffnung ist direkt über unseren Vergleich möglich. Möglicherweise ist es an der Zeit, das Konto zu wechseln. Ein neues P-Konto eröffnen, kann Geld sparen. Die Banken sind jetzt dazu verpflichtet, kostenlos den Umzug innerhalb von 14 Tagen umzusetzen. Daran sollte es also nicht scheitern.

Um ein neues P-Konto eröffnen zu können, benötigst Du auf jeden Fall einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass mit Wohnsitzbestätigung.

Das P-Konto auf einen Blick

  • Jede Bank muss auf Wunsch ein P-Konto eröffnen oder ein bestehendes Girokonto in ein P-Konto wandeln.
  • Die Umwandlung muss kostenfrei erfolgen.
  • Die monatliche Grundgebühr muss sich im Rahmen bewegen.
  • Ein umgewandeltes Konto darf als P-Konto nicht teurer sein als vorher.
  • Der Dispo darf nach der Wandlung nicht mit sofortiger Wirkung fällig gestellt werden.
  • Jeder Verbraucher darf nur über ein Pfändungsschutzkonto verfügen.
  • Das P-Konto darf nur als Einzelkonto geführt werden.
  • Das P-Konto sichert automatisch 1.073,88 Euro vor dem Zugriff Dritter.
  • Höhere Beträge, beispielsweise Kindergeld, müssen nachgewiesen werden.
  • Ein P-Konto darf auch überzogen werden.
  • Bonitätsunabhängige Leistungen des Kontos dürfen nicht geschmälert werden.

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